Wer nicht rechnen kann, nimmt Tichelmann*!

Veröffentlicht in: Beckenhydraulik, Publikationen | 0

Das System der Pool-Hydraulik nach Tichelmann ist weit verbreitet und kann häufig ohne besondere Berechnungen eingesetzt werden. Doch was, wenn das Becken nicht rechteckig oder im Verhältnis 1:2 gebaut oder gar mit Kurven in der Beckenwand vom Architketen gestaltet wurde? Im Artikel der Zeitung des Bundesverbandes Deutscher Schwimmmeister “Das Schwimmbad und sein Personal” Heft 02/2019 wird ein Hinweis zu den Methoden der Berechnung gegeben.

Starten wir jetzt das INTERNET OF WATER!

Internet of things ist sprichwörtlich in aller Munde und beschreibt, wie das Internet in Geräte Einzug hält. In unserer Branche könnte man denken, das IOT macht einen großen Bogen um die Schwimmbäder. Das sollten wir gemeinsam ändern! Vielleicht braucht es dafür einfach nur ein neues Schlagwort, so wie Industrie 2.0 oder GroKo, in dem der Name mächtiger ist als der Inhalt. Die chemischen Grundlagen zur Desinfektion haben sich nicht wesentlich verändert, wir werden diese Grundlagen auch thematisieren. Wie sich ein eigenes Internet of water in jedem Schwimmbad aufbauen und nutzen lässt, wird aber im Folgenden eine große Rolle spielen.

Die wohl wichtigsten 4 Millimeter des Bades

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Artikel aus “Das Schwimmbad und sein Personal” Heft 03/2015
Wenn es um den Neubau oder die Sanierung eines Schwimmbades geht, dann sind sich alle Fachleute einig: Die ±2 Millimeter an der Überlaufrinne müssen eingehalten werden!
Aber stimmen die Beteiligten sich ausreichend ab? Nach meiner Erfahrung wissen in der Regel nicht alle Planer, welche Auswirkungen diese Forderung auf ihre Arbeit hat. DIN 19643 beschreibt die Forderung sehr genau: „Der gleichmäßige und kontinuierliche Wasserüberlauf muss auf der gesamten Länge der Überlaufrinne sichergestellt sein. Die Überlaufkante muss um das gesamte Becken geführt werden. Sie muss auf ihrer Gesamtlänge waagerecht liegen (Abweichungen nicht mehr als ±2 mm).“ Warum ist das eigentlich notwendig?

Titelseite zu: Der Schwimm-Meister der Schwimm-Sauna

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Titelseite von “Das Schwimmbad und sein Personal”, Heft 02/2015
Die spinnen doch, die Ruppiner! Das kleine Völkchen im Ruppiner Land, quasi an den Außengrenzen der Mark Brandenburg, betreibt mit schwäbischer Unterstützung direkt am Ruppiner See ein Resort. „Resort“, das ist im Hotelfachdeutsch „eine touristische Hotelanlage mit einem über den reinen Beherbergungsbetrieb hinausgehenden Angebot“
Diese Herberge mit Extras, denn nichts anderes sagt der verdrehte Satz, ist durchaus außergewöhnlich. Die Hoteldirektorin legt großen Wert auf regionale Küche, veranstaltet kleine Messen, auf denen die Lieferanten ihre Spitzenqualität präsentieren können, und führt in allen Restaurants eine Speisekarte, die den Fisch aus den Gewässern vorm Haus eindeutig bevorzugt.

Der Schwimm-Meister der Schwimm-Sauna

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Die spinnen doch, die Ruppiner! Das kleine Völkchen im Ruppiner Land, quasi an den Außengrenzen der Mark Brandenburg, betreibt mit schwäbischer Unterstützung direkt am Ruppiner See ein Resort. „Resort“, das ist im Hotelfachdeutsch „eine touristische Hotelanlage mit einem über den reinen Beherbergungsbetrieb hinausgehenden Angebot“
Diese Herberge mit Extras, denn nichts anderes sagt der verdrehte Satz, ist durchaus außergewöhnlich. Die Hoteldirektorin legt großen Wert auf regionale Küche, veranstaltet kleine Messen, auf denen die Lieferanten ihre Spitzenqualität präsentieren können, und führt in allen Restaurants eine Speisekarte, die den Fisch aus den Gewässern vorm Haus eindeutig bevorzugt.

Becken-Bauarten 02 Lehrsätze

1. Zitat DIN 19643, Abschnitt 4: “Für die Desinfektion wurde eine Keimtötung an Pseudomonas aeruginosa von vier Zehnerpotenzen innerhalb von 30 s zugrunde gelegt.” Auch wenn man denkt, dieser Satz hätte keinen Bezug zu den Schwimm-Becken: Er ist die Grundlage jeder weiteren Betrachtung! Dieser Lehrsatz beschreibt die Wirkung des Desinfektionsmittels Chlor bei einer Konzentration zwischen 0,3 und 0,6mg/l. Alle weiteren Sätze bauen sich auf diese Grundlage auf. Dieser Lehrsatz gilt natürlich auch für die Wasseraufbereitung.

Becken-Bauarten 03 Wasserdichter Beton

Diese Bauweise wird in Deutschland oft als “Weiße Wanne” bezeichnet. Dabei handelt es sich um ursprünglich zum Bau von Kellern (im Grundwasser) eingesetzte Systeme. Bodenplatte und Außenwände werden als geschlossene Wanne aus Beton mit hohem Wasser-Eindring-Widerstand nach DIN EN 206-1 und DIN 1045-2 hergestellt. Diesen Beton nennt man auch wasser-undurchlässigen Beton oder WU-Beton. Zur Ausführung sind Sachkenntnis und sorgfältiges Vorgehen bei Planung und Bauausführung entscheidend für ein fachgerechtes und auch tatsächlich dichter Keller.

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